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Archiv für die Kategorie ‘Erste Hilfe’

Notfallnummer

16. April 2009 Kommentare ausgeschaltet

Notfallnummern und Adressen

Gib Dich nicht auf... Wirklich zuzuhören ist nicht einfach!
Hier sind alle wichtigen Adressen wenn es Dir nicht gut geht
Link Brauchst Du Hilfe…
Link Häusliche Gewalt
Link Suizid, Selbsttötung
AIDS-Hilfe Schweiz Eigentlich kennen sie ja alle, die Sex Regeln. Und doch…
Link AIDS
Link Check-Your-Lovelife
wwwszsvat
Quelle Bild: www.szsv.at
Tel.112       Euro-Notruf
Wir sind für Dich da...
Quelle Bild: www.143.ch
https://www.143.ch/web/
Tel. 143       Die dargebotene Hand
Erste Hilfe, Konkret
Quelle Bild:
http://www.eidechse.ch/quellen-angaben
Tel.144       Rettungsdienst
wwwkapotgch
Quelle Bild:  www.kapo.tg.ch
http://www.polizei.ch/
Tel.117       Polizei
wwwgerichtesgch
Quelle Bild:  www.gerichte.sg.ch
http://www.feuerwehr.ch/
Tel.118       Feuerwehr
wwwjungfrauzeitungch
Quelle Bild: www.jungfrauzeitung.ch
http://www.rega.ch/
Tel.1414       Rega
wwwtoxich
Quelle Bild: www.toxi.ch
http://www.toxi.ch/ger/welcome.html
Tel.145       Vergiftungsnotfall (Tox-Zentrum)

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SOS…

14. April 2009 Kommentare ausgeschaltet

sos_weiss sos_weiss sos_weisssos_weiss

Wann gehst Du zum Arzt…

Wann jemand zum Arzt gehen soll, liegt schlussendlich immer in der
Entscheidung des Betroffenen.

Im Zweifelsfalle gehe lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig zum Arzt.
Besondere Vorsicht ist geboten bei Kindern und betagten Menschen,
da diese die Symptome nicht klar beschreiben können.
Achte auch darauf, dass jeder Mensch ein Individuum darstellt,
und die beschriebenen Krankheitsbilder im Internet oder in
Fachbüchern nicht immer vollständig mit dem aktuellen Krankheitsbild
übereinstimmen müssen.

Es gibt jedoch ein paar „goldene Regeln“, die als
Entscheidungsfindung ganz nützlich sein können:

****************************************************
Krankheiten, die goldenen Regeln
Du gehst zum Arzt, wenn…

1 Symptom = kein Symptom
Meist ist ein einzelnes Symptom wie z.B. Bauch-, Kopf-
oder Rückenschmerzen, also ohne ein zweites Symptom,
nicht gefährlich und stellt in der Regel keinen Notfall dar.
Der Arzt sollte aufgesucht werden, wenn das Symptom sich länger
als 3 Tage nicht wesentlich verbessert hat.


Der Arzt sollte dringend aufgesucht werden wenn: NOTFALL

Wenn ein  Symptom das erste Mal oder ungewöhnlich stark auftritt

oder:

Wenn min. 2 Symptome verschiedener Krankheitsbilder
zusammenkommen wie z.B.:
– Fieber und Ohrenschmerzen
– Übelkeit und Schwindelgefühl
– Kopfschmerz und Sehstörung
– usw.

oder:

Wenn ein körperliches und ein psychisches Symptom
zusammen auftreten wie z.B.:
– Brustschmerz und Angstgefühl/Schweissbildung
– Fieber mit Bewusstseinseintrübung
– Bauchschmerz mit Desorientierung/Verwirrtheit
– usw.

***************************************************

Unfälle, die goldenen Regeln
Du gehst zum Arzt bei…

Schnittwunden über Gelenken, wenn die Haut vollständig durchtrennt ist.

Verletzungen in Gesicht, Augen, Atemwegen, Ohren, Geschlechtsteilen,
die nicht rein oberflächlich sind.

Hautverletzungen, die grösser als 1 Handfläche des Patienten sind.

Verletzungen, bei denen grosser körperlicher Schaden offensichtlich ist,
oder solchen vermuten lassen
.

***************************************************

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Begriffe des BLS

28. März 2009 Kommentare ausgeschaltet
KategorienErste Hilfe Tags:

Ampeltechnik

14. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

Ampeltechnik Situationsbeurteilung eines ungeplanten Ereignisses
mit verletzten Personen

Ampel ROT = Schauen
Notfallsituation überblicken
– Um was für einen Unfall handelt es sich überhaupt?
– Ist die Rettung ohne Eigengefährdung oder die weiterer Personen möglich?
– Gibt es sonstige unmittelbare Gefahren?

Ampel GELB = Denken
Folgegefahren für Helfer und Notfallpatienten erkennen
– Wie gross ist das Ausmass des Unfalles?
– Wie viele Personen sind verletzt?
– Muss der/die Verunfallte aus einem Gefahrenbereich gerettet werden?
– Wie viele Personen können für Rettung, Alarmierung und Einweisung
  der Rettungskräfte eingesetzt werden?

Ampel GRÜN = Handeln 
– Selbstschutz
– Unfallstelle absichern
– Nothilfe leisten
   (ev. Patient aus der Gefahrenzone bergen, Patientenbeurteilung)
__________________________________________________________

Ist die Rettung ohne Eigengefährdung oder die weiterer Personen möglich?

Nein:
– Unfallstelle absichern
– Notruf Tel.144 und ihre Einweisung sicherstellen

Ja:
– Unfallstelle absichern
– Notruf Tel.144 und ihre Einweisung sicherstellen
– Beseitigung vitalgefährdender Einflüsse
  (Löscharbeiten, Stromquellen usw.)
– Bergungsarbeiten (nur wenn das Leben des Patienten unmittelbar weiter
  gefährdet ist, generell sind Verunfallte so wenig wie möglich zu bewegen)
– Lebensrettende Massnahmen einleiten
__________________________________________________________

Wenn weitere Personen Hilfe leisten können
– In der Regel stehen immer weitere Personen zur Verfügung,
  die zur Rettung, Bergung, erster Nothilfe, Alarmierung und Einweisung
  eingesetzt werden können.
– Wichtig ist, dass von eingesetzten Personen immer eine Rückmeldung
   gefordert wird.
__________________________________________________________

Wenn keine weiteren Personen verfügbar sind und Alarmierung nicht unmittelbar vom Ereignisort ausgelöst werden kann
Wenn ohne Eigengefährdung gehandelt werden kann, gelten folgende Prioritäten:

– Verunfallte mit Bewusstsein:
  1. Bodycheck
  2. Vitalfunktionen stabilisieren
  3. Hilfe organisieren

– Verunfallte ohne Bewusstsein jedoch mit Vitalfunktion:
  1. Kurzer Bodycheck
  2. Stabile Bewusstlosenlagerung
  3. Hilfe organisieren

– Verunfallte ohne Bewusstsein und ohne Vitalfunktion:
  1. Kurzer Bodycheck
  2. Kurzer Versuch die Vitalfunktionen wieder herzustellen (max. 1 Min.)
  3. Stabile Bewusstlosenlagerung
  4. Hilfe organisieren
__________________________________________________________

Merke!  Generell gilt:
–  Der Notruf Tel.144 ist immer so früh wie möglich zu
   alarmieren.
– Solange keine sichere Diagnose gestellt wurde, gilt absolutes
   Ess- und Trinkverbot für die Patienten
– Verletzte Personen wollen sehr oft direkt vom Unfallplatz aus
   mit ihren Familienangehörigen sprechen (z.B. mit Natel)…
   Beachte:
   Solange nicht bekannt ist, in welches Krankenhaus  der Verletzte
   gebracht wird, ist auf jeden Fall zum Schutz der Angehörigen,
   ein solches Telefonat durch den Verletzten zu verhindern!
   Die Information der Angehörigen über das Geschehene ist Sache der
   Polizei, Spital oder Arbeitgeber.

Merke! Verhalten nach einem Einsatz:
1. Die Unfallstelle ist immer so zu sichern, dass keine konkrete Gefahr für
    Personen und Umfeld besteht.
2. Die Unfallstelle und Unfallgegenstände sind unverändert für Abklärungen
    bereitzuhalten.
3. Meldung an: Polizei (wenn Situation unklar oder grosser
    Personenschaden oder Sachschaden entstand)
    Direkten Vorgesetzten, Sicherheitsbeauftragten, Personalabteilung
    Familienangehörige…
4. Fotos und Notizen über den Verlauf erstellen

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Lagerung

14. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

 

Bewusstlose oder Patienten mit eingeschränktem Bewusstsein sind immer in die stabile Seitenlagerung zu bringen.

Grund: Bei bewusstlosen Patienten ist ein sicheres Schliessen des Magens nicht gewährleistet, somit kann bei falscher Lagerung der Mageninhalt durch die Speiseröhre in die Luftröhre gelangen und somit die Erstickung herbeiführen.

 

Schwangere Frauen ohne oder mit eingeschränktem Bewusstsein sind immer linksseitig zu lagern!!!

Vena-Cava-Kompressions-Syndrom kann bei Schwangeren in Rückenlage auftreten, wenn der Fötus und die Gebärmutter die grosse Hohlvene (Vena cava) durch ihr Gewicht zusammendrücken.
Hinweis: Diese Vene läuft etwas rechts von der Körpermitte vor der Wirbelsäule entlang.

 

Bei bewussten Schwerverletzten ist immer auch von einer Wirbelsäulenverletzung auszugehen.

 

Lagerung von Patienten mit Bewusstsein:
 
Mit niedrigem Blutdruck (Schock, Synkope usw.):
– Horizontale flache Lagerung, Beine hochgelagert
 
Mit Atemnot (z.B. Herzinfarkt, Lungenembolie)
– Horizontale flache Lagerung, Oberkörper hochgelagert
 
Mit Bauchschmerzen
– Horizontale flache Lagerung, mit Erhöhung unter den Knien
 
Mit Verdacht auf innere Blutungen im Rumpf
– Wenn möglich kauernd in Ecke oder sonst horizontale flache
  Seitenlagerung in Fötusstellung

Mit Verdacht auf Gehirnerschütterung, -prellung, -quetschung, Schlaganfall
– Oberkörperhochlagerung von 30° (sofern die Kreislaufsituation stabil ist)
  Vorsichtige Bewusstlosenlagerung mit erhöhtem Oberkörper möglich

Mit Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung
– Wenn möglich in seiner Position belassen wie er aufgefunden wurde.
– Erst seine Lage verändern, wenn Erbrechen oder Bewusstseinsverlust drohen.

 

Vorsichtiges Vorgehen bei Bewusstlosenlagerung ist zwingend!
(Mehrhelfermethode anwenden)

Merke: Die meisten Wirbelsäulenverletzten sind bei Bewusstsein und können über den Unfallhergang, Schmerzen, Empfindungs- und Bewegungsstörungen Auskunft geben.

 

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Patientenbeurteilung 2

14. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

Verunfallter nicht ansprechbar (A,B,C,D)

Mit dem Verunfallten ist so zu sprechen, als ob er bei Bewusstsein wäre.

Erstbeurteilung

Aussehen
– Haltung der Person (Gesamteindruck)
– Bewegt sich die Person?
– Können Verletzungen visuell festgestellt werden?

Anfassen
– Reagiert die Person auf Berührung
  (Gesicht, Wimpern, anpusten)?
– Reagiert die Person auf Schmerzreiz (Kneifen)?
– Beurteilung der Augen/Pupille (Klarheit der Augen, Reaktion auf Licht)
– Beurteilung Blaufärbung der Unterlippe Innenseite

Atmung/Puls
– Ist Atmung fühlbar und ausreichend?
– Ist Puls vorhanden, wie ist die Pulsfrequenz, Pulsqualität?
__________________________________________________________

Vitalfunktionen vorhanden

Abtasten und nach Verletzungen suchen
Bedenke, dass der Verunfallte nicht ansprechbar ist, somit ist nur ein kurzer Bodycheck durchzuführen.
– Mit beiden Händen gleichzeitig Kopf, Hals, Schulter, Rumpf, Becken,
  Arme, Beine abtasten.
– Griff- und Geruchskontrolle auf Kot- und Urinausscheidung
  (Rückschluss auf mögliche Rückenverletzung)

Lagerung
– Je nach „Beurteilung Bodycheck“ ist mit besonderer Vorsicht vorzugehen.
– Der Verunfallte ist in jedem Falle in die Bewusstlosenlagerung zu bringen,
  der Grund liegt darin, dass bei Bewusstlosigkeit der Mageninhalt durch die
  Speiseröhre in die Lunge gelangen kann und somit die Erstickung droht.
– Schwangere Frauen sind immer linksseitig zu lagern. (siehe Lagerung)

Siehe Lagerung
__________________________________________________________

Vitalfunktionen nicht vorhanden

 A
– Atemwege freimachen

B
­- Zwei Beatmungsstösse und Kontrolle, ob Eigenatmung wieder einsetzt

C
– CPR 30/2

D
– AED/Defibrillation

Merke:
– Der Lungen-/Herzkreislauf hängt zusammen. Somit fallen immer
  beide miteinander aus. Wenn also die Atmung fehlt, fehlt auch die 
  Herzaktivität und der Einsatz des AED/Defibrillation wird notwendig.
– Wenn die Vitalfunktionen spontan bei (A,B,C,D) wiedereinsetzen, ist analog
  „Verunfallter ist ansprechbar“ fortzufahren.
– Das (C und D) werden solange fortgeführt, bis die Rettungskräfte
  eingetroffen sind. Auch in dem Falle, wenn mit dem Tod des Verunfallten
  gerechnet werden muss.

Siehe Verunfallter ist ansprechbar

Wichtig!

Der Rettungsdienst Tel. 144 ist in jedem Falle und ungeachtet, ob spontane Lebenszeichen wiedereinsetzen zu alarmieren.

  

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Patientenbeurteilung 1

8. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

Verunfallter ist ansprechbar

Dem Verunfallten sind die Handlungen zu erklären und wenn möglich wird ein Dialog aufgebaut. Der Patient muss das Gefühl haben, dass das Interesse des Nothelfers ausschliesslich ihm gilt.
 
Erstbeurteilung

Aussehen Ersteindruck
– Haltung (Gesamt-, Ersteindruck)
– Körperbewegung (schwerfällig, schützend, Auffälligkeiten usw.)
– Visuelle Verletzungen

Ansprechen und Beurteilung Antwortqualität auf Fragen
– Ist Name, Adresse, Ort, Zeit, Jahr bekannt?
– Können Schmerzen/Verletzungen beschrieben werden
  (örtlich und sensitiv)?
– Kann der Unfallhergang beschrieben werden?
– Können Angaben über vorhandene Krankheiten, Allergien gegeben
  werden?

Anfassen, genauere Beurteilung
– Sind spontane leichte Berührungen fühlbar (Kopf, Hand, Beine)
  Wenn nicht, ist Schmerzreiz zu prüfen
– Beurteilung der Augen auf Klarheit
– Beurteilung der Pupille auf Grösse, Lichtempfindlichkeit, Gleichheit
– Beurteilung Blaufärbung der Unterlippen-Innenseite
– Kompressionsschmerzen überprüfen (Schulter, Brust, Bauch, Becken)

Atmung/Puls
– Ist die Atmung ausreichend?
– Wie ist die Pulsfrequenz?
– Ist der Puls gut tastbar?

Suchen nach weiteren Verletzungen
– Bodycheck durchführen
  Mit beiden Händen gleichzeitig Kopf, Hals, Schulter, Rumpf, Becken,
  Arme, Beine abtasten
– Griff- und Geruchskontrolle auf Kot- und Urinausscheidung
  (Rückschluss auf mögliche Rückenverletzung)
__________________________________________________________

 Sofortmassnahmen

Sofortmassnahme
– Lebensbedrohliche Verletzungen behandeln
– Wärmeerhaltung
– Psychische Betreuung
– Nicht lebensbedrohliche Verletzungen versorgen
– Patientenüberwachung bis Übergabe an Rettungsdienst

Verunfallter verliert das Bewusstsein
– Weiter gemäss A,B,C,D

Siehe Verunfallter nicht ansprechbar (A,B,C,D)

Merke
– Je nach „Beurteilung Bodycheck“ ist mit besonderer Vorsicht
  weiterzufahren
– Im Zweifelsfalle ist der Verunfallte in seiner Position zu belassen und
  entsprechend zu überwachen
– Wenn der Verunfallte sich aus eigener Kraft bewegt oder es versucht, ist
  entsprechende Unterstützung zu bieten
– Wenn ein Verletzter aufstehen will, ist die Beurteilung auf Eigengefährdung
  oder die von anderen Personen zu prüfen
  (Achtung Schockreaktion)
– Verletzte Personen wollen sehr oft direkt vom Unfallplatz aus
   mit ihren Familienangehörigen sprechen (z.B. mit Natel)…
   Beachte:
   Solange nicht bekannt ist, in welches Krankenhaus  der Verletzte
   gebracht wird, ist auf jeden Fall zum Schutz der Angehörigen,
   ein solches Telefonat durch den Verletzten zu verhindern!
   Die Information der Angehörigen über das Geschehene ist Sache der
   Polizei, Spital oder Arbeitgeber

Merke!
Verhalten nach einem Einsatz
1. Die Unfallstelle ist immer so zu sichern, dass keine konkrete Gefahr für
    Personen und Umfeld besteht.
2. Die Unfallstelle und Unfallgegenstände sind unverändert für Abklärungen
    bereitzuhalten.
3. Meldung an: Polizei (wenn Situation unklar oder grosser
    Personenschaden oder Sachschaden entstand)
    Direkten Vorgesetzten, Sicherheitsbeauftragten, Personalabteilung
   Familienangehörige…
4. Fotos und Notizen über den Verlauf erstellen

Wenn der allgemeine Zustand des Verletzten einen problemlosen Transport in Frage stellt, ist in jedem Falle der Rettungsdienst Tel.144 zu alarmieren.

 

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Meldeschema

8. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

Meldeschema (5W)     Bei Unfällen

Was?
Was ist passiert?

Wo?
Wo ist es passiert?

Wie viele?
Wie viele Verletzte sind betroffen?

Welche Verletzung?
Welche Verletzungen liegen vor? Ist technische Hilfe nötig?

Warten!
Warten auf Rückfragen!

Besonders das Warten ist wichtig. Häufig werden in der Aufregung relevante
Informationen vergessen und müssen von der Notrufzentrale erfragt werden.

Merke: Das Gespräch wird immer von der Notrufzentrale beendet.
__________________________________________________________

Meldeschema (6W)     Bei Vergiftungen

Wer?
Mann oder Frau, Alter

Was?
Art der Notfallsituation

Wann?
Zeitpunkt der Notfallsituation

Wo?
Ort der Notfallsituation

Wie viele?
Anzahl der Patienten, Art der Verletzungen

Symptome / Warten
Weitere drohende Gefahren

 __________________________________________________________

 

Merke:

Obwohl es viele Verletzungen und Erkrankungen gibt, die nicht in eine der folgenden Beschreibungen passen, ist es grundlegend, dass sich der Helfer bei jedem Einsatz diese Abläufe ins Gedächtnis ruft.

Der Helfer sollte seine Handlungen immer begründen können und nichts dem Zufall überlassen.

 

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