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Archiv für die Kategorie ‘Unfall’

Rauchvergiftung / Brandrauch

11. November 2009 Kommentare ausgeschaltet

Rauch ist in der Regel ein Schadstoff für Mensch und Umwelt.
Meist sind es nicht die Flammen oder die Hitze, die zur tödlichen Gefahr bei einem Brand werden, sondern der Brandrauch. Dieser tritt vorwiegend bei Schwelbränden (95% aller Brände) auf.

Menschen und Tiere, die nicht rechtzeitig flüchten oder gerettet werden, haben kaum eine Überlebenschance.

In der Umgangssprache wird dichter, undurchsichtiger und gegebenenfalls dunkler Rauch als Qualm bezeichnet. Rauch/Abgas aus Bränden nennt man auch Brandgas.

 Eigenschaften des Brandrauches :
– Kommt lautlos
– Ist schneller als das Feuer
– Behindert oder nimmt die Sicht
– Erzeugt Angstgefühle und lähmt die Entschlussfähigkeit
– Behindert besonnenes Verhalten
– Kann bis 800 Grad heiss werden
– Kann in den Kleidern hängen bleiben
– Ist tödlich

 Bestandteile des Brandrauches
Der Brandrauch ist kein einheitlicher Stoff, sondern ein Gemisch von mehr oder weniger giftigen Substanzen wie:
– Abgasen
– Staubpartikeln (Ruß, Flugasche, Unverbranntes, …)
– Nebeltröpfchen/Aerosol (Wasser, Öldämpfe, Säuredämpfe, …)

Während der Brandrauch sich früher hauptsächlich aus Rußpartikeln, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid zusammen setzte, muss heute aufgrund der verschiedenen Kunststoffe mit einer Vielzahl verschiedener Gifte gerechnet werden wie:
– Dioxine
– Furane
– Blausäure
– Flurwasserstoffe
– Nitrose-Gase
– benzolartige Kohlenwasserstoffprodukte
– Ammoniak
– Phosgen
– Schwefeldioxid
– Formaldehyd 

Symptome
– Kratzen im Hals
– Reizhusten
– Schwindel
– Kopfschmerzen, besonders an den Schläfen
– Übelkeit, ev. periodische Brechanfälle
– Beschleunigung der Atmung
– Beschleunigung des Pulses (tachycard)
– Herzbeschwerden
– Krämpfe
– Unruhe, Erregungszustände oder  Mattigkeit
– blaue Haut und Schleimhäute
   (Vorsicht: bei Kohlenmonoxidvergiftung oft hellrote Hautfarbe!)
– Bewusstlosigkeit
– Kreislauf- und Atemlähmung (Kreislaufstillstand)

Erste Hilfe
Wichtig! 
Bei jeder Person ist mit einer Rauchvergiftung zu rechnen, die sich ohne Atemschutzgerät im Brandrauch aufgehalten hat.

Vergiftungen durch Nitrose-Gase können sich erst nach 24 Stunden bemerkbar machen.

Jede Person mit Verdacht auf Rauchvergiftung ist zwingend schnellst möglich in ärztliche Kontrolle zu überstellen.

– Rettungsdienst alarmieren
– Eigenschutz beachten
– Betroffenen ausserhalb der Gefahrenzone hinlegen oder hinsetzen
   (atemerleichternde Sitzhaltung)
– beengende Kleidung öffnen
– Sauerstoffabgabe
– bei Bewusstlosigkeit  A, B, C, D 

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 Erklärungen zu den verschiedenen Atemgiften
Die Wirkung der Atemgifte ist sehr unterschiedlich, da sie abhängig von Substanz, Konzentration und Einwirkungsdauer ist.

Atemgifte mit erstickender Wirkung
Diese Atemgifte sind im eigentlichen Sinne keine Gifte, da diese in „vergleichsweise geringen Dosen“ nicht wirken. In hohen Dosen verdrängen diese jedoch den lebensnotwendigen Sauerstoff.
Das Besondere an diesen Stickgasen ist, dass sie mit den menschlichen Sinnesorganen nicht wahrzunehmen sind.

Beispiele von Gasen:
Stickstoff, Wasserstoff, Edelgase (z.B. Argon, Helium)

Schutzmassnahmen (PSA):
Einziger Schutz gegen diese Stickgase sind umgebungsluftunabhängige Atemschutzgeräte

Auswirkungen bei Sauerstoffmangel:

Sauerstoffgehalt Stickgasgehalt  Wirkung 
21% – 17% 79% – 83% keine Beeinträchtigung der Atmung
17% – 13% 83% – 87% Ermüdungserscheinungen
13% – 10% 87% – 90% Atemnot
10% – 8% 90% – 92% Bewusstlosigkeit
< 8% > 92% Tod

 
Atemgifte mit Reiz- und Ätzwirkung
Diese reizen oder zerstören das Gewebe der Atemwege und lassen sich in zwei Gruppen unterteilen:

Die leicht wasserlöslichen Atemgifte:
Diese schädigen die oberen Atemwege (Mund, Nase, Rachenraum, Kehlkopf) und sind weniger gefährlich als die schwer wasserlöslichen.
Abgesehen von der Ätzwirkung werden leicht wasserlösliche Reizgase bereits in ungefährlichen Konzentrationen durch die menschlichen Sinnesorgane wahrgenommen, so dass rechtzeitig Schutzmaßnahmen durchgeführt werden können.

Die schwer wasserlöslichen Atemgifte:
Diese gelangen in die unteren Atemwege (Luftröhre, linke und rechte Luftröhrenhauptäste, Bronchien, Bronchiolen und Alveolen) und wirken dort nach einer Latenzzeit (Inkubationszeit oder einfach gesagt verzögert) schädigend auf den restlichen Körper oder führen zu Lungenödemen.

Beispiele von Gasen:
Säuredämpfe, Ammoniak, Nitrose-Gase, Laugendämpfe, Phosgen, Stäube von Kali oder Ätznatron

Atemgifte mit Wirkung auf Blut, Nerven und Zellen
Diese Atemgifte werden vorwiegend über die Atmungsorgane in das Blut aufgenommen und können dadurch andere Organe oder direkt das Gehirn schädigen.
Prinzipiell können diese Atemgifte auch über die Haut aufgenommen werden. Da dies aber wesentlich langsamer geschieht, stellt die Aufnahme über die Atemwege die Regel dar.

Beispiele von Gasen:
Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Blausäure, Alkohole, Schwefelwasserstoff, Schwefelkohlenstoff und die chemischen Kampfstoffe Tabun, Soman, Sarin, VX.
.
Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb- und geruchloses Gas und leichter als Luft. Es entsteht bei der Verbrennung organischer Substanzen und kann unter bestimmten Voraussetzungen ein explosives Gemisch bilden.
Dieses Gas bindet sich etwa 300-mal fester an die Erythrozyten als Sauerstoff. Eine Zyanose (Blaufärbung) tritt aufgrund der Sauerstoff ähnlichen Bindungsart nicht ein. Die Patienten sehen oft rosig aus (schweinchenrosa).
Häufig wird diese Vergiftung bei Suizid festgestellt infolge Autoabgasen.

Symptome bei CO Vergiftung:

10 – 20%  Leichte Kopfschmerzen, Belastungsatemnot, Übelkeit,
Haut-, Gefässdilatation (Weitstellung)
20 – 30%   Deutliche Kopfschmerzen, Atemnot in Ruhe, Schwindel
40 – 50%  Tachypnoe, Tachykardie, Kollaps, Somnolenz
(Benommenheit mit abnormer Schläfrigkeit)
50 – 70% Tachypnoe, Tachykardie, Bewusstlosigkeit, Koma
mit intermittierenden Krämpfen
> 70% Schwacher Puls, langsame Atmung, Atemversagen, Tod


Kohlenstoffdioxid (CO2)
reguliert beim gesunden Menschen den Atemreflex, indem der Kohlendioxidgehalt im Blut vom verlängerten Rückenmark (Medulla oblongata) gemessen wird.
Bei stetiger Erhöhung des CO2  in der Atemluft/Aussenwelt hat dies zunächst eine Steigerung der Atmungsfrequenz und Atmungstiefe zur Folge,  der weitere Verlauf ist eine Atemlähmung mit Bewusstlosigkeit und möglicher Todesfolge.

Blausäure (kurz HCN, Cyanwasserstoff) ist ca. 50-mal giftiger als Kohlenmonoxid (CO), wird sehr schnell vom Körper aufgenommen und verhindert den Sauerstoffaustausch zwischen Blut und Zellen.  Dies kann bereits nach sehr kurzer Zeit zum Tod infolge innerer Erstickung führen.
Blausäuredämpfe entstehen bei Schwelbränden mit Kunststoffen bei etwa 300C° und riechen bei hoher Konzentration nach Bittermandeln.
Achtung: Blausäure wird bei hohen Konzentrationen auch über die Haut aufgenommen, daher ist ein reiner Atemschutz unzureichend.
Unfallopfer sind zwingend schnellst möglich  in ärztliche Behandlung zu überstellen.

Link Vergiftung allgemein
Link Toxische Schäden

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Kieferbruch / Verrenkung

8. April 2009 Kommentare ausgeschaltet

Kieferbruch

 Symptome
– Beim Zusammenbeissen passen die Zähne nicht mehr aufeinander
– Stufige Knochenkanten sind tastbar
– Die Unter- oder Oberlippe, der Kiefer oder auch der entsprechende
  Nasenflügel fühlen sich pelzig an, Schwellung
– Hämatome (Bluterguss)

Auslöser
– Unfälle
– Stürze
– Gewalteinwirkung

Massnahmen
– Spital
– Der Kieferbruch muss operativ behandelt werden

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Kieferverrenkung

Kiefersperre
– Zu starkes Gähnen
– Zu weite Mundöffnung
– Folge eines Unfalls

Diese entsteht, wenn das Kiefergelenk aus der Knochenpfanne des Oberkiefers nach vorne herausspringt. Dadurch wird der Kiefer gesperrt und der Mund kann nicht mehr geschlossen werden.

Wenn der Kiefer sich nicht mehr öffnen lässt, spricht man von einer Kieferklemme.

Die Kiefereinrenkung erfolgt in der Regel durch einen Arzt mit dem sogenannten Hippokrates-Handgriff . Dabei tritt der Arzt von hinten an den Patienten heran, fasst mit beiden Daumen auf die Kauflächen der Unterkieferzähne, zieht den Unterkiefer leicht nach vorne, richtet diesen gerade und drückt den Kiefer in seine normale Position zurück bis die Kiefergelenkköpfchen einrasten.

Meist sollte der Kiefer für einen weiteren Tag mittels Schiene ruhig gestellt werden.

Patienten mit habituellen Kieferluxationen beherrschen den Hippokrates-Handgriff meist selbst und können sich ohne Arzt helfen.

Kieferklemme  (Ankylostoma)
Der Mund kann nur noch wenige Millimeter geöffnet werden.
– Nichtbehandlung eines Kieferbruchs
– Entzündung in der Nähe des Kiefergelenks
– Folge einer schwierigen Weisheitszahnentfernung

Dabei schwillt der Unterkieferwinkel an und die Weichteile verhärten sich. Durch die zusätzliche Eiterbildung ist die ärztliche Behandlung zwingend  (Sepsis). Der Abszess muss geöffnet und die Entzündung mittels Antibiotika behandelt werden.

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Link Schädel-Basis-Bruch

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Hexenschuss

8. April 2009 Kommentare ausgeschaltet

 Symptome
– Heftige, plötzliche Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule
  («im Kreuz»)
– Die Schmerzen sind so stark, dass der Rücken kaum noch
  gebeugt oder gestreckt werden kann
– Die Muskeln sind stark verspannt
– Die Schmerzen werden verstärkt durch Husten oder Lachen

Auslöser
– Durch eine ungewöhnliche Bewegung kann sich eine
  Bandscheibe verschieben
– Die verschobene Bandscheibe drückt auf einen Nerv

Massnahmen
– Liegende Position auf dem Rücken am Boden,
  Beine auf einem Stuhl
– Wärme hilft die Muskulatur zu lockern z.B. Baden oder
  warme Umschläge
– Eine Behandlung beim Physiotherapeuten oder Chiropraktiker
– Bei starken Schmerzen kann man für kurze Zeit schmerzlindernde
  Medikamente einnehmen

Standard-Fragen
– Haben Sie eine ungewöhnliche Bewegung gemacht?
– Haben Sie Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen?
– Haben Sie diese Beschwerden häufiger?
– Haben Sie die Beschwerden schon länger als 3 Tage?

Wann sollten Sie zum Arzt?
– Wenn die Schmerzen mit Gefühlsstörungen,
  Lähmungserscheinungen oder Störungen beim
  Wasserlösen oder Stuhlgang einhergehen
– Wenn man wiederholt von Hexenschuss oder
  Ischiasbeschwerden geplagt wird
– Wenn sich die Schmerzen nicht innerhalb weniger Tage
  bessern

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Wundversorgung

24. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

Wann gehst Du zum Arzt...  klick…

Durch das fachgerechte Anlegen von Verbänden, kann nahezu
bei jeder Wunde die Blutung gestoppt und die Infektionsgefahr
wesentlich verringert werden.

Der Verletzte ist immer auf eine Tetanusimpfung und die Vorstellung bei einem Arzt hinzuweisen, dies wird oft bei kleineren Wunden vergessen.

Zu beachtende Regeln beim Anlegen eines Verbandes
– Eigenschutz beachten, immer Handschuhe tragen
– Wunde nicht berühren
– Wunden nicht manipulieren, ermöglicht so die spätere
  Beurteilung durch den Arzt
– Fremdkörper (tiefliegende od. -steckende) in Wunden werden
  nicht entfernt, sondern mittels Verbandsmaterial in ihrer Position
  fixiert, sodass ein weiteres Eindringen, Verschieben oder Herausfallen
  verhindert wird.
– Befinden sich spitze Fremdkörper in Wunden, so ist darauf zu achten,
  dass auf diese mit dem Verbandsmaterial kein Druck ausgeübt wird.
– Auf der Wunde oder in deren Umfeld liegende lose Fremdkörper dürfen
  vorsichtig entfernt werden.
– Sogenannte Hausmittel wie Puder, Salbe usw. haben in Wunden, die
  später durch einen Arzt behandelt werden, nichts zu suchen!

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Wundinfektionen

24. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

 Auf dieser Seite sind Inhalte von ”Erste Hilfe, Konkret” klick auf das Bild   Erste Hilfe, Konkret

Wundinfektionen nehmen heutzutage keinen so hohen Stellenwert mehr ein wie noch vor etwa 50 Jahren. Dies ist zum einen auf die Entwicklung der Medizin, wie auch auf die gestiegene Aufklärung der Bevölkerung und die bessere Ausbildung der Helfer zurückzuführen.
 
Trotzdem soll dieser Fortschritt nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Gefahr einer Infektion nach wie vor nicht zu unterschätzen und immer noch vorhanden ist.
 
 
Blutvergiftung (Sepsis)
Sepsis ist als Folge einer Wundinfektion zu verstehen und entsteht durch die in die Wunde gelangten Keime, Bakterien usw. In der Folge bewegen sich die Erreger in die Lymph- und Blutbahnen. Das durch die Infektion bedingte Anschwellen und die Rötung der Lymphbahnen, welche vom Infektionsherd zum Körperstamm hin fortschreiten, führt zu dem charakteristischen Erscheinungsbild (rote Streifen). Im weiteren Verlauf kommt es zu Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Tachycardie, eventuell Hirnhautentzündung (Meningitis), Entzündung der Herzinnenhaut (Endocartitis) und anderen schweren, bei Nichtbehandlung tödlich verlaufenden Erkrankungen.

Siehe Blutvergiftung

Wundstarrkrampf (Tetanus)
Dies ist bei nicht vorhandener Immunisierung durch eine Schutzimpfung eine häufige Infektion. Die Erkrankung wird durch das Gift (Toxin) der Tetanus-Bazillen hervorgerufen, welche sich in Erde, Schmutz und Fäkalien befinden und über kleinste Wunden in den Körper gelangen.
Die Möglichkeit einer Infektion besteht aber beispielweise auch bei Verbrennungen, Tierbissen oder nach Operationen, also nach allen Ereignissen, die eine Verletzung der Haut zur Folge haben. Äussere Anzeichen, die nach einer Inkubationszeit von oft nur wenigen Tagen bis hin zu zwei Wochen auftreten, sind Krämpfe der quer gestreiften Muskulatur.
 

Tollwut (Rabies)

Diese Infektion tritt relativ selten auf. Tollwut wird durch daran erkrankte Tiere wie zum Beispiel Hunde, Katzen oder Füchse übertragen. Die unverletzte Haut bietet einen sicheren Schutz, eine Infektion findet daher fast hauptsächlich bei Kratz- oder Bisswunden und dem dabei erfolgenden Speichelkontakt statt.
Die Inkubationszeit kann wenige Tage bis zu mehreren Monaten betragen. Zu Beginn treten Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Erbrechen auf, später Unruhe, Krämpfe, Atemstörungen und Schluckbeschwerden.
Das Endstadium ist gekennzeichnet durch allgemeine Lähmungen, letztendlich folgt der Tod durch Atemlähmung bei vorhandenem Bewusstsein.
 

Gasbrand (Gasödem)
Eine Infektion mit Gasbrand infolge von Unfallereignissen ist heutzutage eher selten. Die Krankheitserreger finden sich in Erde, Schmutz und teilweise auch im menschlichen Darm. Die Ansteckung erfolgt, wenn Schmutz oder Erde bei Verletzungen in den Organismus eindringen und dort verbleiben. Es entwickeln sich starke Schmerzen, auffallende Hautödeme und Gasblasen unter der Haut, später abgestorbene Gewebebereiche (Nekrosen) und Fäulnis, begleitet von einem süsslichen Verwesungsgeruch. Die Inkubationszeit liegt meist bei nur wenigen Stunden, seltener bei bis zu drei Wochen.

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Wirbelsäulenverletzung

24. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

 

Bei Schwerverletzten ist immer auch von einer Wirbelsäulenverletzung auszugehen.

 Mit Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung
– Der ansprechbare Patient wird grundsätzlich in seiner vorgefundenen
  Position belassen, auch für die Stillung lebensbedrohlicher Blutungen.
  Bei bewusstlosen Patienten steht natürlich die Sicherung der Vitalfunktionen
  im Vordergrund.
– Erst seine Lage verändern, wenn Erbrechen oder Bewusstseinsverlust droht.

Erkennbare Symptome
– geäusserte Rückenschmerzen
– Sensibilitäts- oder Bewegungsstörung, meist beginnend an den unteren
  Extremitäten.
– Unkontrollierter Urin-, Stuhlabgang

Vorsichtiges Vorgehen bei Bewusstlosenlagerung ist zwingend,
wenn möglich Mehrhelfermethode anwenden.

Merke: Die meisten Wirbelsäulenverletzten sind bei Bewusstsein und können über
den Unfallhergang, Schmerzen, Empfindungs- und Bewegungsstörungen
Auskunft geben.

 

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Siehe Lagerung

Hals-Wirbel-Schleudertrauma, HWS-Syndrom
 
Hauptsächliches Auftreten bei Pkw-Verkehrsunfällen, entsteht wenn aufgrund einer abrupten Längs- oder Querbeschleunigung der Kopf stark belastet wird und es so zu einer Verrenkung der Halswirbelsäule kommt. Zudem kann es zu Absplitterung von Wirbelfragmenten kommen.
Häufig wird das HWS von einer Gehirnerschütterung (Commotio) begleitet. Bei Verdacht auf HWS ist eine weitere Bewegung des Kopfes zu vermeiden (Stützkragen).
 
Erkennbare Symptome, diese können unmittelbar beim Ereignis oder verzögert auftreten
– Schmerzen im Genickbereich
– Sensibilitätsstörung in den Extremitäten

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Atemweg Verlegung

24. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

Verlegung der Atemwege
 
Nothilfe, Patient bei Bewusstsein
Nicht auf den Rücken klopfen
– Der Patient soll versuchen, den Fremdkörper mit viel Luft herauszuhusten
– Falls die Atemwege durch das Husten nicht freigemacht werden können oder
  der Patient nicht mehr sprechen kann: Heimlich-Manöver
 
Nothilfe, Patient ohne Bewusstsein mit Atemstillstand
– Anstelle des Heimlich-Manövers ABCD
– Nach 5 Kompressionen überprüfen, ob die Atemwege frei sind
– Nach jedem Zyklus ist eine Mundinspektion durchzuführen
 
 Bemerkung
– Klopfen auf den Rücken bewirkt, dass der Gegenstand noch
  tiefer nach unten rutschen kann, daher Patienten übers Knie legen,
  Kopf mit Oberkörper tieflegen und mit der flachen Hand
  angemessen auf den Rücken klopfen.

atemverlegung

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Erstickungsgefahr allgemein

Symptome
– Atmung rasch, oberflächlich, unregelmässig, röchelnd oder schnappend
– Gesicht und vor allem Lippen und Fingernägel blau verfärbt (Zyanose)
– Keine Atembewegung sichtbar und fühlbar
– Ein- und Ausströmen der Atemluft weder hörbar noch spürbar
  
Stösst das Einblasen auf starken Widerstand oder besteht die Möglichkeit, dass die Luftwege blockiert sind (etwa durch ein gegen den Rachen gerutschtes Gebiss, Erbrochenes, Erde, Schnee, Schlamm, so entfernt man die Fremdkörper mit den Fingern aus Mund und Rachen. ACHTUNG! Bissgefahr!
Tiefer liegende Fremdkörper werden herausbefördert, indem man bei Tieflage von Kopf und Oberkörper auf den Rücken klopft.
 
Die Beatmung (Luftvolumen und Druck) muss dem Patienten angepasst sein. Wird zu heftig und zu viel Luft eingeblasen, besteht die Gefahr einer Magenblähung. Dadurch würde die Atmung behindert und der Patient könnte plötzlich erbrechen, was zu einer akuten Verlegung der Atemwege führen kann.
Auf Manipulation zum Entfernen der Luft aus dem Magen sollte jedoch verzichtet werden. (Gefahr des gleichzeitigen Entweichens von Mageninhalt).

Siehe Toxische Schäden (Insektenstiche)

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Vergiftung allgemein

23. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

Es gibt zwei Arten von Vergiftungen

Endogene = Im Körper entstehend wie: (nicht Gegenstand dieser Abhandlung)
  Leber-, Nierenversagen usw.
Exogene = Von aussen einwirkend wie: (Thema dieser Abhandlung)
  Schädigende Einflüsse von chemischen, tierischen, pflanzlichen oder
  sonstigen Giften

Bei einer unklaren Erkrankung oder Koma sollte immer an die Möglichkeit einer Vergiftung gedacht werden.
Die Giftstoffe können wie folgt in den Körper gelangen: Durch den Mund (oral), Einatmung (Inhalation), über die Haut (durchdringend) oder mittels Injektion.

 Meldeschema der 6W sollte hier gezielt eingesetzt werden
(Tox-Zentrum 145)

Siehe Meldeschema

Der Giftnachweis wird in einem Labor gesichert. Daher ist die Aufbewahrung (Asservierung) von Erbrochenem, Medikamentenresten oder Schachtel, Sicherheitsblättern usw. unbedingt zwingend.

Auf keinen Fall darf ein Patient zum Erbrechen gebracht werden bei Bewusstseinsstörungen, Kreislaufstörungen, Vergiftungen mit ätzenden Substanzen, Schaumbildnern und organischen Lösungsmitteln.

Hier besteht die Gefahr einer Aspiration oder einer weiteren Schädigung.

 
Allgemein typische Symptome bei Vergiftungen sind
– Bewusstseinstrübung, Bewusstlosigkeit, Krämpfe, Lähmungen,
  Pupillen-Grössenveränderung, Atem- und Kreislaufstörung, Störung im
  Verdauungssystem, äussere Verletzungen (Ätzspuren)
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Alkohol
 
Eine lebensgefährliche Alkoholvergiftung tritt bei einem erwachsenen Menschen auf nach der schnellen Einnahme ab ca. 100 gr. reinem Alkohol (z.B. zwei Flaschen Wein).
Achtung: Bei Kindern ist diese Schwelle viel niedriger.
 
Symptome
– Atemgeruch „Fahne“
– Schnelle Atmung bis zur Hyperventilation
– Zuerst Erregung, dann Bewusstseinsstörungen
– Lähmungen
– Unterzuckerung (Hypoglykämie)
– Tiefe Körpertemperatur
  
Nothilfe
– Erbrechen herbeiführen
– Alarmierung
– Kontrolle und Erhaltung der Vitalfunktionen
– Wärmeerhalt
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Pflanzen-, Schädlingsbekämpfungsmittel 

Giftstoffe wie z.B Alkylphosphat E 605 sind in einer Vielzahl von solchen Produkten enthalten. Die Aufnahme (Resorption) erfolgt über die Schleimhaut, Haut, oral oder Lunge.
Das Vollbild einer Vergiftung entwickelt sich innerhalb von Minuten bis  Stunden.
Häufig sind Giftreste noch zu sehen (blaue Färbung der Lippen, im Mund usw.) 
  
Symptome
– Durchfälle mit stärksten Krämpfen
– Speichel- und Tränenfluss
– Zyanose (Blaufärbung durch Sauerstoffmangel)
– Stark verschleimte Lunge
– Pupillenengstellung
– Bewusstseinstrübung bis Koma
– Kreislaufstillstand
  
Nothilfe
– Alarmierung
– Kontrolle und Erhaltung der Vitalfunktionen
___________________________________________

Halluzinogene (Haschisch, LSD usw.)
 
Lebensgefährliche Vergiftungen mit Halluzinogenen sind eher selten. Gefährlich wird es, wenn Haschisch, Marihuana oder LSD unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes (parenteral), z.B. durch Injektionen, verabreicht wird.
  
Symptome
– Psychische Auffälligkeit
– Pupillenweitstellung, Lichtempfindlichkeit, Tränenfluss
– Muskelzucken
– Tachykardie
– Hypertonie
– Atemdepression (besonders bei LSD)
– Zentrale Krämpfe, epileptische Anfälle
– Bewusstlosigkeit
 
Nothilfe
– Alarmierung
– Kontrolle und Erhalt der Vitalfunktionen

Vorsicht wegen der erhöhten Gefahr einer Infektion Drogensüchtiger mit Hepatitis und Aids!

Es sollten unbedingt Schutzhandschuhe getragen werden!

 

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Kokain

Siehe Halluzinogene (Haschich, LSD usw.).
Eine Besonderheit ist der „Kokainschock“, wobei es schon nach der Einnahme von geringen Kokainmengen zu einem solchen
Schock kommen kann (allergische Reaktion).
  
Nothilfe
– Alarmierung
– Kontrolle und Erhaltung der Vitalfunktionen

Vorsicht wegen der erhöhten Gefahr einer Infektion Drogensüchtiger mit Hepatitis und Aids!

Es sollten unbedingt Schutzhandschuhe getragen werden!

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Opiate (Heroin)
 
Vergiftungen dieser Art sind zunehmend, vor allem die Notfälle mit einer Überdosis.
  
Symptome
– Pupillenengstellung
– Bewusstseinstrübung bis Bewusstlosigkeit
– Atemdepression
– Kreislauflabilität, Hypotonie, Bradycardie
 
Nothilfe
– Alarmierung
– Kontrolle und Erhalt der Vitalfunktionen

Vorsicht wegen der erhöhten Gefahr einer Infektion Drogensüchtiger mit Hepatitis und Aids!

Es sollten unbedingt Schutzhandschuhe getragen werden!

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Kohlenmonoxid
 
Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb- und geruchloses Gas und leichter als Luft. Es entsteht bei der Verbrennung organischer Substanzen und kann unter bestimmten Vorraussetzungen ein explosives Gemisch bilden.
Dieses Gas bindet sich etwa 300-mal fester an die Erythrozyten als Sauerstoff. Eine Zyanose tritt aufgrund der Sauerstoff ähnlichen Bindungsart nicht ein. Die Patienten sehen oft rosig aus (schweinchenrosa).
Häufig wird diese Vergiftung bei Suizid festgestellt infolge Autoabgasen.
 
Merke:
Kohlendioxid (CO2) führt zu Erstickung und zeigt sich mit Zyanose
Kohlenmonoxid (CO) führt zu einer Vergiftung ohne Zyanose
 
Je nach prozentualem Anteil der CO-Bindung an das Gesamthämoglobin
ergeben sich folgende Symptome:

10 – 20%  Leichte Kopfschmerzen, Belastungsatemnot, Übelkeit,
Haut-, Gefässdilatation
20 – 30%   Deutliche Kopfschmerzen, Atemnot in Ruhe, Schwindel
40 – 50%  Tachypnoe, Tachykardie, Kollaps, Somnolenz
(Benommenheit mit abnormer Schläfrigkeit)
50 – 70% Tachypnoe, Tachykardie, Bewusstlosigkeit, Koma
mit intermittierenden Krämpfen
> 70% Schwacher Puls, langsame Atmung, Atemversagen, Tod

Nothilfe
– Alarmierung
– Kontrolle und Erhalt der Vitalfunktionen

Bei der Rettung ist unbedingt auf den Eigenschutz zu achten! Lebensrettende Massnahmen müssen unverzüglich eingeleitet werden.

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Reizgas
 
Reizgasvergiftungen entstehen bei Bränden (z.B. durch freigesetzte Chlor- und Nikrosegase). Die Folgen dieser Vergiftungen werden häufig unterschätzt, da die Reizerscheinungen nach der Entfernung aus dem Gefahrenbereich rasch nachlassen.
  
Symptome
– Anfangserscheinungen: Reizhusten, Übelkeit, Kopfschmerzen
– Später: Tachykardie, Fieber, Husten mit blutigem Auswurf und Hypotonie
 
Nothilfe
– Eigenschutz
– Alarmierung
– Kontrolle und Erhalt der Vitalfunktionen

Es kann sich bis zu 36 Stunden nach der Inhalation ein toxisches Lungenödem entwickeln.

 

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Schaumbildner
 
Am bekanntesten sind Vorfälle mit Kinder, wenn diese Spülmittel, Waschmittel oder Löschschaum verschlucken.
Es handelt sich hierbei nicht um eine akut lebensbedrohliche Situation.
Die Gefahr besteht in der Verlegung der Atemwege, indem Schaum eingeatmet wird.
 
Symptome
– Hustenreiz
– Magenbeschwerden
 
Nothilfe
– Abgabe von Schaumhemmer (z.B. Flatulex)
– Alarmierung
– Kein Erbrechen provozieren
– Körperliche Ruhe
– Kontrolle und Erhalt der Vitalfunktionen
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Schlafmittel
 
Etwa 60% aller Vergiftungen bei Erwachsenen sind Schlafmittelvergiftungen mit suizidaler Absicht.
  
Symptome
– Bewusstseintrübung
– Atemdepression
– Mechanische Verlegung der Atemwege
– Unterkühlung

  Nothilfe
– Alarmierung
– Kontrolle und Erhalt der Vitalfunktionen
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Link Toxische Schäden
Link Rauchvergiftung / Brandrauch

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KategorienUnfall Tags:

Verbrennung

21. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

1. Grad Hautrötung (schmerzend wie Sonnenbrand)
2. Grad Blasenbildung
3. Grad tiefe Zerstörung von Haut/Gewebe mit Verschorfung und
     Verkohlung (schwarz oder weiss)
 
Nothilfe
– Kleider, die auf der Haut kleben, sind nicht zu entfernen.
– Mit Wasser kühlen, 20 bis 45 Minuten (Vorsicht vor Unterkühlung),
  dies gilt für jeden Verbrennungsgrad. Die Wasserqualität ist dabei
  nebensächlich. Nach dem Kühlen Wundabdeckung
– Blasen nicht aufstechen
– Wärmeerhalt des Restkörpers
– Bei Bewusstlosigkeit ABCD
 
Sanitätsnotruf ist immer zwingend bei
– Elektrounfall im Hochspannungsbereich
– Blitzschlag
– Explosion
– Brände (Verlegung der Atemwege, Rauchvergiftung)
– Verbrennung 2. und 3. Grades, wenn Verbrennung grösser als
  9 Handflächen des Patienten ist.
  Merke: Ab 15% verbrannter
  Körperoberfläche besteht akute Lebensgefahr
 
Ärztliche Behandlung zwingend bei
– 1. Grad falls Fieber oder Unwohlsein auftritt
– 2. und 3. Grad immer
– Verbrennung grösser als Handfläche Patient
– Verbrennung im Gesicht, über Gelenken, Genitalbereich

Neunerregel bei Verbrennung in % auf Körperoberfläche

Handinnenfläche (eine Hand) 1%
Kopf und Hals 9%
Rumpf vorne / hinten je 18%
Arme (ein Arm)    9%
Beine  (ein Bein) 18%
 Damm und Genitale   1%

Bemerkung
– Verbrennungen 2. Grades können ev. schmerzlos sein.
– Verbrennung 3. Grades sind schmerzlos, da die schmerzleitenden
  Nerven zerstört sind.
  Die mitverbrannten Randzonen sind jedoch meist 1.+2. Grades
  und somit schmerzhaft.
– Bei grossflächigen Verbrennungen (speziell bei Kleinkindern) soll wegen
  Unterkühlung, die Kühlung jeweils nach 5 Min kurz unterbrochen
  werden.

Link Elektrounfälle
Link Erfrierungen

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Toxische Schäden

21. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

Tox-Zentrum Tel.145
Siehe Notfallnummer
Siehe Meldeschema

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Einnahme oder Einatmen
 
Symptome
– Störungen der Vitalfunktionen
– Schmerzen
– Unwohlsein
– Erbrechen
– Durchfall
– Verschlechterung des Allgemeinzustandes
 
Nothilfe
– Anweisung Arzt / Tox-Zentrum befolgen
– Nichts zu trinken geben
– Nicht erbrechen lassen
– Betreuen und überwachen
– Notruf wenn allgemeiner Zustand kritisch wird

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Verätzung nach Hautkontakt oder Augenkontakt
 
Hautkontakt
– Der Retter darf nicht selber gefährdet werden
– Verätzte Kleidungsstücke rasch entfernen
– Betroffene Hautpartie und deren Umgebung min. 20 Min. mit
  fliessendem Wasser spülen
 
Augenkontakt
– Auge sofort während min. 20 Min unter fliessendem Wasser spülen
– Augenlider dabei gut offen halten (Lidkrampf)
– Spülen von der Nase weg nach aussen!
  (Sonst fliesst das Wasser über das gesunde Auge.)

Bei Augenverletzungen ist immer zwingend ein Arzt aufzusuchen!

  

 

WICHTIG:  Äussere Verätzungen sind gleichbedeutend wie Verbrennungen.

 

Nothilfe analog Verbrennung!

 

 

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Insektenstiche
 
Nothilfe
– Kontrolle, ob Stachel noch in der Wunde ist
– Kühlen mit Eis oder Wasser
– Wo möglich betroffene Körperstelle hoch lagern
– Euceta-Gel oder Fenistil auftragen
 
Bei allergischen Reaktionen (Nesselfieber, Schwellung im Gesicht usw.)
-> Arzt aufsuchen
Bei Stichen im Mund-Rachen-Raum oder im Hals äusserlich und innerlich kühlen mit Eiswürfeln, Glace usw.
-> Arzt aufsuchen

 

Siehe Atemweg Verlegung

 

Achtung Lebensgefahr:

– Erstickungsgefahr oder anaphylaktischer Schock möglich

 

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Schlangenbisse
 
Nothilfe
– Leichte Stauung Richtung Herz mit breitem Tuchstreifen
  (Puls muss fühlbar bleiben)
– Bissstelle desinfizieren und kühlen
– Kein Aussaugen, Auspressen, Ausbrennen oder Einschneiden!
– Mit möglichst wenig Körperbewegung Arzt aufsuchen, bei allergischen
  Reaktionen Tel.114
– Bei Giftschlangen: Meldung an Tox-Zentrum Tel.145

  

Achtung: Wenn möglich Schlange einfangen für Identifikation (Selbstschutz beachten)

 

Link Vergiftung allgemein
Link Rauchvergiftung / Brandrauch

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