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Grippe / Erkältung

17. März 2009

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Unterschiede zwischen Grippe und Erkältung

Symptome Grippe Erkältung
Ausbruch plötzlich langsam
Fieber hoch
Bei älteren Menschen kann das Fieber fehlen
kein oder wenig
Müdigkeit stark leicht
Husten trocken stark, keuchend
Halsschmerzen leicht stark
Nase trocken, frei läuft
Kopfschmerzen ja nein
Appetit lässt nach normal
Gliederschmerzen ja nein
Schüttelfrost ja nein
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall ja
Vorwiegen bei Kindern
nein

Ab wann und wie lange ist eine erkrankte Person ansteckend?
Bei Grippeerkrankungen sind die betroffenen Patienten schon während der Inkubationszeit ansteckend, also einen Tag bevor die Symptome ausbrechen.
Ein Erwachsener kann das Virus noch drei bis sieben Tage nach Ausbruch der Krankheit weitergeben.
Kinder können jedoch viel länger ansteckend bleiben.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?
Es ist wichtig, sich häufig die Hände mit Seife zu waschen und die eigenen Augen, Nase oder Mund möglichst nicht zu berühren.
Viele Viren können sich auch über eine Oberfläche (etwa eine Türklinke, einen Tisch, fremde Hand oder auf Geldscheinen) verteilen. Studien haben gezeigt, dass diese einige Stunden auf solchen Oberflächen überdauert und noch ansteckend bleiben können.
Wer selbst husten oder niesen muss, sollte sich unbedingt Mund und Nase mit einem Wegwerftaschentuch, oder zur Not mit dem Ellbogen bedecken.
Auf Händeschütteln oder Umarmungen zur Begrüssung sollte verzichtet werden(es sollte ein Abstand von einem Meter eingehalten werden).

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Mögliche Massnahmen
 
Hühnersuppe (Rezept)
wirkt abschwellend auf Schleimhäute
– Ein Huhn, Karotten, Sellerie, Lauch, Zwiebeln, Wirz, Petersilien und
  Brühwürfel
– Stundenlang kochen bis das Fleisch von den Knochen fällt
– Mindestens zwei Teller pro Tag
 
Tee
– Schweisstreibend wirken vor allem Holunderblüten, Lindenblüten,
  Engelswurz
– Wirkung wird verstärkt durch Zugabe von in Scheiben geschnittenem
  Ingwer
– Auf Kamillentee sollte verzichtet werden, da dieser austrocknend wirkt
– 3 Liter trinken pro Tag schwemmt die Viren aus dem Körper
 
Milch
– Milchprodukte regen die Schleimproduktion zusätzlich an
 
Gurgeln
– Salbeitee schmeckt zwar eklig, hilft aber gegen Halsschmerzen
 
Inhalation
– zwei Esslöffel Meersalz, Kräuter wie Kamille oder ätherische Öle wie
  Eukalyptus in einer Schüssel mit zwei Liter kochenden Wassers aufgiessen
– Der Dampf wirkt abschwellend auf die Schleimhäute und verflüssigt den
  Schleim
 
Bäder
– Achtung, wer unter einer Grippe mit Gliederschmerzen und Fieber über
  38° leidet, sollte nicht baden, es belastet den Kreislauf zu sehr
– Bei einer normalen Erkältung nützt hingegen ein tägliches, zehnminütiges
  Bad mit einer Temperatur von 38°, dem man Zusätze aus
  Menthol – Eukalyptus- oder Fichtennadelöl beigibt.
  Die Öle und die Wärme lösen Sekret aus Bronchien und Nase.
  Danach ab ins Bett!
 
Nasentropfen / Spray
Nasentropfen aus der Apotheke schwellen zwar die Schleimhäute ab und verflüssigen den Schleim, sie haben jedoch einen grossen Nachteil: Langfristig trocknen sie die Schleimhäute aus, die daraufhin wiederum anschwellen, worauf man mit noch mehr Nasentropfen reagiert. Nasentropfen können so regelrecht abhängig machen und die Schleimhäute schädigen. Erkältungen machen sich dann schneller breit.
Was genauso wie Nasentropfen hilft, ist eine Kochsalzlösung. Mit einer Pipette in die Nase geben, schneuzen.

Link  Körpertemperatur / Fieber
Link  Pandemieplan

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